Unsere Lieblings-Variante ist ohne Schokolade und die Zutaten sind wie folgt:
130g Butter, die bereits weich geworden ist
110g Rohzucker
90g weisser Zucker
2 Eier
1 TL Vanille-Extrakt (gibt es in der Migros und der Trick ist, dass die gesamte Schote verarbeitet wird – ein ganz tolles Produkt)
130g Weissmehl
1 TL Salz
180g Kollatflocken (es gehen auch Haferflocken)
Arbeitsschritte
Ofen auf 200°C vorheizen (Umluft)
Butter in grobe Stücke schneiden, Eier und Zucker mit Vanilleextrakt und Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer gut 4 Minuten schlagen, bis die Masse luftig und heller geworden ist
Pâté de Vanille – ein wunderbares Produkt – so sieht es aus
Die Flocken und das Weissmehl dazugeben und zu einem Teig fertigmischen
Zwei Bleche mit Backpapier auslegen und jeweils ca. 8 EL-grosse Portionen auf die Bleche geben
Zu Beginn schauen sie aus wie unregelmässige Kugeln, später dann zerschmelzen sie zur typischen Form
Mit zwei Esslöffeln grobe Kugeln formen und aufs Blech geben
Nun Ofen auf Ober-und Unterhitze umstellen und 8-10 Minuten bei 200°C ausbacken, bis die Ränder leicht bräunlich geworden sind .
Tipp: Auskühlen lassen auf dem Blech machst sie schön weich
Zitronen-Linguine mit Cocobohnen, Schinken und Stangensellerie
Heute musste es schnell gehen: eine Pasta muss her!
Diese Rezept ist reich an feinen, frisch-zitronigen Aromen, die sich aber gegenseitig nicht konkurrenzieren. Es ist schnell gemacht und braucht nur eine Kochpfanne – perfekt für einen Wochentag-Abend!
Zutatenübersicht
Zutaten für 4 Personen
3 Stangen vom Stangensellerie
200g Coco-Bohnen (kann auch mehr sein, wenn ihr mehr Gemüse mögt)
2 Lorbeerblätter
500g Linguine/Nouilles Chinoises gehen auch gut
300g Schwarzwälderschinken
1 Zwiebel
2 Bio-Zitronen
2 dl Saucen-Rahm
2 Löffel Hühnerbouillon
Zitronenpfeffer (gibt es in grösseren Migros- und Coop-Filialen)
2 EL Zitronenöl
5 EL Olivenöl
Zubereitungsschritte
In einem grossen Kochtopf 2 L Wasser, den Lorbeer und 1 EL Salz zum Kochen bringen, Pasta rein
Während die Pasta langsam gar wird:
2.1 Zwiebel schälen und schneiden
2.2 Coco-Bohnen waschen und in ca. 1.5 cm breite Stücke schneiden
2.3 Selleriestangen waschen und in feine Scheibchen schneiden
2.4 Zitronenzesten herstellen (mit Zestenreisser oder mittels Sparschäler und Messer in feine Streifen schneiden)
Das (Bei-)Gemüse2 Methoden, an die Zitronenhaut zu kommen
2.5 Schinken nun in ca. 1cm-breite Streifen schneiden
Teigwaren 2 Minuten vor der Garzeit abgiessen (Garzeit steht auf der Packung)
Im nun leeren Topf der Pasta das Olivenöl, die Zwiebel, den Schinken, die Bohnen und den Sellerie andünsten
Boullion drauf und gleich mit ca. 2 dl Wassser ablöschen, weitere 5 Minuten köcheln lassen, so dass die Coco-Bohnen noch gut Biss haben
Nun Rahm und Pfeffer und Zitronenzesten hinzugeben, die abgetropften Nudeln draufgeben und die Nudeln darin nochmlas 2 Minuten nachziehen lassen
Anrichten:
Nun den Teller Pasta mit einigen Tropfen Zitronenöl beträufeln, Käse drauf reiben – fertig!
Für all die, die sich heute beim Tanz in den Mai verausgabt haben, gibt es eine bayrische Stärkung. Ein Sonntagsbraten, wie ihn nur die Oma konnte und wie er heute einfach noch unverwechselbar schmeckt:
Rindsbraten in Senfkruste in einem Sud von Hellem (Bier, natürlich, is ja bayrisch). Ebenfalls in den Sud gehören frische grüne Pfefferkörner, Kastanienhonig (als Hommage an den klassichen Biergartenbaum) und die Zutaten, die die Omas seit Jahrhunderten in eine unverwechselbare Bratensauce geben, doch mehr dazu später.
Und hier haben wir Euch noch eine Playliste zusammengestellt mit Münchner Künstlern – passender Gratissound zum Kochen und bayrischen Essen, einfach bei Spotify einloggen und los geht der bayrische Abend!
Hier gehts zur Musik: Bayrische Lieder
Der gewichtige Hauptdarsteller: Ein Helles (hier in der Oktoberfestbiert-Version)
Zutaten für 4 hungrige Tänzer:
Für den Braten
1,2 kg Rindsbraten (geeigent sind Stücke von der Oberschale, dem Tafelspitz (Hüftdeckel) oder ein falsches Filet)
300g geräucherte Speckwürfelchen
Salz
4 EL Senf
8 Löffel Rapsöl zum Anbraten
Für die Sauce
1/2 Tube Tomatenmark 250g)
1 Zwiebel
4 Lorbeerblätter getrocknet
3 Nelkenköpfchen
1 Beutel mit frischem Grünen Pfeffer (gibt es in der Delikatessabteilung, aber auch beim guten Metzger)
3 EL Kastanienhonig
0,5 L Lagerbier – wir haben ein Paulaner Helles genommen
0,5 L Wasser
Aus dem Mörser: Meersalz, Koriander, Oregano, Majoran, Rosmarin, Kurkuma, Kardamon, ODER eine Fleisch-Gewürzmischung eures Vertrauens aus dem Streuer
Schale einer 1/2 Bio-Zitrone
1 Knolle Fenchel
4 Karotten
2 Handvoll grüne Bohnen (wir haben tiefgekühlte verwendet)
2 EL Saucenrahm (Achtung, erst kurz vor Anrichten dazugeben)
Honig – die grosse Nebenrolle Kastanienbäume sind die Bäume in Bayern, worunter die meisten Leute gerne sitzen. Warum? Weil sie die klassische Beschattung der Biervorräte der bayrischen Biergärten sind und deshalb zu einem bayrischen Biergericht gehören wie kein anderer Baum! Diesem Umstand wird hier Rechnung getragen mit Kastanienbaum-Honig.
Zubereitungsschritte
Fleischstück grosszügig mit Salz einreiben, dann mit einem Esslöffel den Senf zu einer dicken Schicht verstreichen
Nicht mit Senf sparen!
in einer gusseisernen Pfanne oder Bratpfanne (wir hatten es eilig und haben einen Dampfkochtopf genommen, das funktioniert super für Schmorgerichte aller Art) das Fleischstück und den Speck scharf anbraten (5 Minuten auf jeder Seite)
In der Zeit das Bier öffnen (ich bin sicher, die männlichen Hilfskräfte werden sich um diese Aufgabe prügeln )
Die geschälten Zwiebeln halbieren, je 2 Lorbeerblätter drauflegen und mit einem Nelkenkopf zu einer sog. “Bratgarnitur” binden (schaut schön aus und hat den Vorteil, dass man alles nach dem Kochen herausfischen kann, sobald die Zutaten ihren Geschmack an die Sauce abgegeben haben)
Ein Klassiker von Oma: die Bratgarnitur
Nun Fenchel, Karotten und Bohnen, Zitronenschale hinzugeben
2 Methoden, an die Zitronenhaut zu kommen: Links: Sparschäler & Messer zum Kleinschneiden Rechts: “Zestenreisser”, gibt es in jedem gut sortieren Hauswarenladen zu kaufen
Nun zudecken: im Dampfkochtopf 60 Minuten garen lassen, in Gusseisernen Top sind es 2 Stunden auf tiefer Stufe, nichts zu tun für Euch, ausser gelegentlich etwas umzurühren (Tomatenmark neigt dazu, anzuhocken)
10 Minuten nach Ablauf der Schmorzeit: Wasser aufsetzen für die Teigwaren, Teigwaren kochen, sobald Wasser sprudelt – salzen nicht vergessen!
Anrichten:
Braten herausnehmen, in Alufolie abgedeckt auf dem Schneidebrett noch 10 Minuten ruhen lassen, dann aufschneiden
Unterdessen Sauce abschmecken, evtl. noch frische Petersilie reinzupfen fürs Auge, etwas Saucenrahm drunterheben – fertig!
Jetzt den Braten aufschneiden!
Dazu: Butter-Nüdeli – das Gemüse ist ja schon beim Fleisch mit dabei, denn am Sonntag wollen wir es zwar fein aber nicht stressig haben, oder?
Wir mögen das Gericht, weil:
es mal keine Rotweinsauce zum Sonntagsbraten ist
sich die Hefe vom Bier super mit dem Honig verbindet
es die Essenz von München von uns darstellt: Senf, Fleisch, Bier und Lebenslust
man ein kühles Bier zum Essen trinken MUSS
Prostit! Auf unsere bayrischen Gemütlichkeit!
Tipp: überschüssige Sauce im Glas kühl stellen, darüber freut man sich am Abend nach einem Arbeitstag, wenn man zu den Kartoffeln oder Pasta eine sebstgemachte Sauce essen kann!